In der letzten Woche habe ich einen Bericht über einen jungen Mann gelesen, der mit dem  EEC – Syndrom auf die Welt gekommen ist. Ein Geburtsfehler bei dem ein Kind von neunzigtausend Kindern betroffen ist. Arme und Beine sind hier verkürzt oder meist auch nicht vorhanden. In dem Bericht ging es um einen 35 – jährigen Amerikaner, der mit einem Bein zur Welt gekommen ist, die Hände hatten lediglich einen Daumen und zwei Finger.

Die Prognose der Ärzte war bei der Geburt, dass Phil wahrscheinlich nie laufen oder für sich selbst sorgen könne. Jedoch glaubten die Eltern des kleinen Phil nicht an das, was die Ärzte vorhersagten und glaubten stattdessen an ihren Sohn.

Phil wuchs mit der Einstellung auf, seine Behinderung anzunehmen und mit ihr zu leben, nicht gleich aufzugeben, sondern vieles auszuprobieren und einfach zu machen. Das Vieles nicht funktionierte, wie bei den anderen Kind, war klar, jedoch zeigte die Geschichte von Phil, was alles möglich war, und dies ohne das linke Bein und zwei nicht perfekten Händen.

Mit 35 Jahren spielt Phil heute Tennis und Football und ist erfolgreich in seinem Beruf. Er ist ein Mensch, der Vorbild für viele sein kann. Er schreibt, dass der einzige Unterschied zwischen ihm und den Menschen um ihn herum ist, dass man seine Behinderung sehen kann, die der anderen nicht. Wir alle haben eine „Behinderung“ und oft ist es so, dass wir uns auf das fokussieren, was wir nicht können.

Bei Phil`s Geschichte ist es anders. Er hat gelernt mit seinem Handikap umzugehen und zu akzeptieren, was er nicht kann, wie z.B. Klavier spielen oder einen Marathon laufen. Was noch wichtiger ist, dass er weiß, was er alles kann und in seinem Leben erreichen will – und das mit Herz und Seele!